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US-Immobilienmarkt im Wandel, Experten warnen und Einfamilienhaus in Zweifamilienhaus umbauen

Was war diese Woche wichtig in Medien und Presse? Hier ein kleiner Blick auf 3 Themen. Der Spiegel sieht den US-Immobilienmarkt im Wandel. Ebenso wie die Berliner Morgenpost die schreib: Experten warnen. Damit wir nicht ganz negativ Enden, noch ein cleverer Tipp für Eigenheimbesitzer im Alter: Der Umbau von Einfamilienhaus zum Zweifamilienhaus.

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  1. US-Immobilienmarkt im Wandel: Eigenheimverkäufe auf 13-Jahres-Tief
  2. Experten warnen: Berliner Morgenpost sieht eine Schieflage in den USA
  3. Clever: Wie Sie aus einem Einfamilienhaus ein Zweifamilienhaus machen und Mieteinnahmen generieren

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Spiegel: Der US-Immobilienmarkt im Wandel

Eigenheimverkäufe auf 13-Jahres-Tief - Die Lage auf dem US-Immobilienmarkt hat in letzter Zeit erhebliche Veränderungen durchgemacht. Eigenheimverkäufe sind auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2010 gefallen, wie ein Bericht von Spiegel zeigt. Im September dieses Jahres verzeichnete der Markt einen Rückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dieses alarmierende Zeichen für die Stabilität des amerikanischen Immobilienmarktes hat mehrere Ursachen.

Ursachen für den Rückgang der Eigenheimverkäufe

Eine der Hauptursachen ist die anhaltende Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Seit Anfang 2022 hat die Federal Reserve die Zinsen kontinuierlich angehoben, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Die aktuellen Leitzinsen in den USA liegen nun in einer Spanne von 5,25 bis 5,5 Prozent. Dies hat direkte Auswirkungen auf die Kosten für Hypothekenkredite. Im Verlauf des letzten Jahres stieg der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hausdarlehen von 3,4 auf 7,5 Prozent. Dies bedeutet, dass die monatlichen Hypothekenzahlungen erheblich gestiegen sind und den finanziellen Spielraum der Durchschnittskäufer stark belasten.

Preisanstiege und ihre Auswirkungen

Zusätzlich zu den gestiegenen Zinsen haben auch die Preise für bestehende Häuser im September um durchschnittlich 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zugenommen. Der mittlere Preis für ein Eigenheim beträgt nun etwa 394.300 US-Dollar. Diese Preissteigerungen machen es für viele Amerikaner schwierig, in den Besitz einer Immobilie zu gelangen.

Zurückhaltung der Hausbesitzer beim Verkauf

Es ist erwähnenswert, dass diese Entwicklungen auf dem US-Immobilienmarkt nicht nur Käufer, sondern auch Verkäufer betreffen. Einige Hausbesitzer, die ihre Immobilien in den letzten Jahren zu günstigen Konditionen finanziert haben, sind zögerlich, ihre Häuser zu verkaufen und sich für den Kauf einer neuen Immobilie teuer zu verschulden. Diese Zurückhaltung führt zu einem knapperen Angebot an Häusern, was wiederum die Preise weiter in die Höhe treibt.

Ausblick auf die Zukunft des US-Immobilienmarktes

Insgesamt zeigt die Situation auf dem US-Immobilienmarkt, wie sensibel der Markt auf Zinsänderungen und wirtschaftliche Entwicklungen reagiert. Die anhaltenden Unsicherheiten in Bezug auf die Zinspolitik der Federal Reserve und die steigenden Immobilienpreise werden weiterhin wichtige Faktoren sein, die den Markt in den kommenden Monaten beeinflussen.

Experten warnen: Alarmglocken am US-Häusermarkt

Die Berliner Morgenpost warnt vor potenziellen Gefahren auf dem US-Häusermarkt, und die aktuellen Entwicklungen in Washington D.C. bieten ein anschauliches Beispiel. Ein Paar namens Thomas und Nicole M. aus Washington D.C. steht vor den Herausforderungen eines sich wandelnden Immobilienmarktes.

Die Auswirkungen der Zinserhöhungen

Das Paar, beide in ihren 30ern und Mitarbeiter im Heimatschutzministerium, schien zunächst die idealen Voraussetzungen für den Kauf eines Eigenheims zu haben. Sie verdienten solide Regierungsgehälter und waren gut positioniert, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Doch die Zinserhöhungen der Federal Reserve haben ihre Pläne durchkreuzt.

Drastische Erhöhung der Hypothekenzinsen

Die Federal Reserve hat in den letzten Monaten elf Zinserhöhungen in Folge durchgeführt und liegt damit zwei Schritte vor der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Leitzinsen in Amerika liegen mittlerweile zwischen 5,25 und 5,5 Prozent. Dies hat zu einem dramatischen Anstieg der Hypothekenzinsen geführt. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Darlehen innerhalb eines Jahres von 3,4 auf 7,5 Prozent gestiegen ist, wird deutlich, wie stark die monatlichen Belastungen für Eigenheimkäufer gestiegen sind.

Ausblick und mögliche Auswirkungen

Für Erstkäufer werden Eigenheime aufgrund der hohen Zinsen zunehmend unerschwinglich. Clare Losey, Vorstandsmitglied des Austin Board of Realtors in Texas, betont, dass die Kombination aus knappem Angebot und hohen Zinsen in den kommenden Monaten die Preise weiter in die Höhe treiben wird.

Die Unsicherheiten auf dem US-Häusermarkt könnten somit nicht nur den Traum vom Eigenheim für viele Amerikaner in weite Ferne rücken lassen, sondern auch die allgemeine Wirtschaft und den Immobilienmarkt beeinflussen. In den kommenden Monaten wird es entscheidend sein, wie die Federal Reserve ihre Geldpolitik gestaltet und wie sich die Zinsen entwickeln. Diese Faktoren werden maßgeblich die Zukunft des US-Immobilienmarktes bestimmen.

Cleverer Tipp: Maximierung des Wohnraums und Zusatzeinnahmen im Alter

Abschließend werfen wir einen Blick auf eine spannende Möglichkeit für Eigenheimbesitzer, von den Capital heute berichtet: den Umbau eines Einfamilienhauses zu einem Zweifamilienhaus, das vermietet werden kann. Diese Investition kann nicht nur den Wohnraum maximieren, sondern auch Zusatzeinnahmen im Alter generieren.

Wichtige Aspekte beim Umbau

Hier sind die wichtigsten Aspekte, die es zu beachten gilt:

Fachliche Unterstützung suchen

Bevor Sie sich in das Abenteuer des Umbaus stürzen, sollten Sie die Möglichkeiten sorgfältig prüfen. Ein Architektur- oder Planungsbüro kann Ihnen dabei helfen, die besten Umbaumaßnahmen zu ermitteln. Es ist wichtig zu beachten, dass abgetrennte Wohneinheiten bestimmte Anforderungen erfüllen müssen, einschließlich separater Eingänge und Abschirmungen.

Baurechtliche Vorgaben beachten

Experten, die sich mit den örtlichen Bauvorschriften auskennen, können Ihnen dabei helfen, alle notwendigen Genehmigungen einzuholen. Das Bauamt prüft Dinge wie den Abstand zu Nachbargrundstücken und die Einhaltung von Brandschutzanforderungen. Wir empfehlen aus Erfahrung, diese Schritte korrekt und rechtzeitig zu erledigen, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Einen Kostenplan aufstellen

Der Umbau zum Zweifamilienhaus kann eine erhebliche Investition sein, die je nach Umfang der Arbeiten stark variieren kann. Es ist ratsam, mehrere Angebote einzuholen und sorgfältig zu vergleichen. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die Baukosten, sondern auch zusätzliche Ausgaben wie Vermessungsgebühren, Honorare und eventuelle Sonderwünsche wie den Bau eines Balkons.

Den Umbau finanzieren

Die meisten Eigenheimbesitzer können ein solches Projekt nicht alleine aus eigener Tasche finanzieren. Hier kommen Banken ins Spiel, die oft Kredite speziell für Umbaumaßnahmen anbieten. Die zukünftigen Mieteinnahmen können dazu beitragen, die Finanzierung zu erleichtern. Es ist wichtig zu überlegen, ob die Mieteinnahmen nach Steuern die monatliche Tilgung und die Zinsen decken. Bankzinsen sind außerdem steuerlich absetzbar, und es stehen Fördermittel für energetische Sanierung und barrierefreien Umbau zur Verfügung.

Fazit

Insgesamt ist der Umbau zum Zweifamilienhaus eine faszinierende Möglichkeit, den Wert Ihrer Immobilie zu steigern und zusätzliche Einnahmen zu generieren. Es erfordert jedoch gründliche Planung, Fachkenntnisse und eine sorgfältige finanzielle Überlegung. Wenn Sie diese Schritte richtig angehen, kann der Umbau nicht nur Ihre Lebensqualität verbessern, sondern auch eine kluge Investition in die Zukunft darstellen.